Diese Möglichkeiten gibt es...

Basistraining

Die Grundausbildung in Form der Basisarbeit ist , neben dem Hundesport, das Hauptziel bei uns im Verein. Trainiert wird im Gruppentraining auf dem Vereinsplatz und teilweise auch als Straßentraining ausserhalb des Geländes.

Zu den wichtigsten Grundübungen gehören dafür die Kommandos "Sitz", "Platz", "Fuss" und "Hier", die auch für die Begleithundeprüfung benötigt werden. Diese werden auf verschiedene Art und Weise und mit unterschiedlichsten Ablenkungen geübt. Der Hundeführer erhält individuelle Hilfstellungen, wie er am besten mit seinem Hund trainiert. Hierzu gehören z.b. auch die richtige Wahl der Belohnung, das genaue Timing und ggf. auch die Korrektur.

Wir arbeiten im Verein mit positiver Verstärkung(Leckerli, Spielzeug,verbales Lob) ohne Zwang oder körperliche Hilfsmittel, d.h. der Hund soll die Übungen freudig ausführen und das Team Mensch-Hund soll Spaß an der Ausbildung haben. Der ideale Startpunkt für die Ausbildung ist das Welpenalter, in dem Bindungsaufbau und Sozialisierung im Vordergrund stehen, aber auch schon erste Grundkommandos spielerisch erarbeitet werden. Infos dazu siehe Welpenstunde.

Im Junghundkurs, der über 3 Monate läuft, werden diese Übungen dann gefestigt und das Team wird in die Gruppenarbeit eingeführt. In den Basisgruppen findet die Ausbildung unter wechselnder Ablenkung und mit verschiedenen Schweregraden dann weiter mit dem Ziel der Begleithundeprüfung statt.Wer gezielt auf diese Prüfung hinarbeiten möchte und vom Leistungsstand den Anforderungen bereits gerecht wird, wird von dem jeweiligen Basistrainer in die spezielle Übungsgruppe für die Begleithundeprüfung geschickt, in der das Training in kleinen Einheiten stattfindet und gezielt Übungen weiter ausgearbeitet werden.

Die Einteilung in unsere Basisgruppen erfolgt über die jeweiligen Trainer je nach Alter und Leistungsstand des Hundes. Auch Hunde , die nicht schon als Welpe zu uns gekommen sind, haben die Möglichkeit jederzeit ( – je nach Kapazität –) als "Quereinsteiger" einen 3 Monats-Basiskurs zu absolvieren.Dieser 3 Monats-Kurs (Junghunde/Basis) ist auch die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Verein.

Die Teilnahme an den Prüfungen und den Sportgruppen ist nur für Mitglieder möglich. 

 

Voraussetzung für die Teilnahme am Training: Vorlage des Impfpasses und der Haftpflichtversicherung, ab dem 6.Lebensmonat Chipkontrolle


VPG/IPO Gebrauchshundesport

Was ist IPO?

 

Im IPO - Sport wird der Hund in der Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst zum sozialen ausgeglichenen Familienschutzhund ausgebildet. Richtig ausgebildete Schutzhunde sind keine unkontrollierten "Beißer" ! Ganz im Gegenteil, es sind sehr ausgeglichene und selbstbewusste Hunde, die in einem absolutem Gehorsam stehen. Diese Art der Ausbildung verlangt ein sehr gutes Wissen und Sachverstand des Hundeführers. Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen ist überaus erforderlich.

 

Die IPO Prüfungen erfolgen in drei Stufen ( 1-3 ) mit unterschiedlich hohen Anforderungen. Zuvor muss jedoch eine Begleithundeprüfung erfolgreich absolviert worden sein, um an der IPO 1 teilzunehmen.


Agility

Was verbirgt sich hinter dem Wort AGILITY ?

 

Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt und dem Springreiten nachempfunden wurde.

 

Ziel dieses Sports ist es, seinen Hund ohne Halsband und Leine, nur mit Körpersprache und Stimme fehlerfrei durch einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen zu führen.

Jeder Parcours ist durch seinen verschiedenen Aufbau eine neue Herausforderung für das Team.

Die Hunde werden nach je nach Größe des Hundes in drei verschiedenen Größenklassen eingeteilt, nach denen sich auch die Sprunghöhe der Hindernisse richtet.

Die Bewertung bei Turnieren erfolgt in drei verschiedenen Klassen.

Für die Teilnahme an Turnieren ist die bestandene Begleithundprüfung für den Hund sowie der Sachkundenachweis für den Hundeführer Voraussetzung.


Obedience

Das Wort Obedience (Gehorsam) stiftet noch immer etwas Verwirrung im Hundesport.

 

Gehorsam im herkömmlichen Sinne ist nicht das Ziel dieser Sportart.

Hier steht vielmehr die freudige Zusammenarbeit und das Miteinander von Hund und Mensch im Mittelpunkt.

Führen heißt nicht unterdrücken! Der Hund wird so ausgebildet und motiviert, dass er nach Aufforderung freudig und selbständig die gewünschten Aufgaben ausführt.

Ein guter Obedience Hund muss nicht arbeiten — er will arbeiten!!

 

Auf Prüfungen wird nicht nur die korrekte Ausführung einer Übung bewertet, sondern auch die freudige Mitarbeit des Hundes.

Ein kasernenartiger Umgangston und gebrüllte Befehle sind hier unerwünscht. Hund und Mensch sollen ein Team bilden und sich auch so präsentieren.


Turnierhundsport

Bewegung und Spaß für die ganze Familie.

 

Das Turnierhund - Sportprogramm beinhaltet sportmotorische Elemente, welche die körperliche Fitness fördern. Die ausgewogenen, variantenreichen Aufgabenstellungen erfüllen sowohl die Merkmale des Breitensports, als auch die des wettkampforientierten Leistungssports.

 

In den einzelnen Disziplinen werden Anforderungen an Schnelligkeit, Technik und Ausdauer gestellt, aber auch an den Teamgeist des Mensch - Hund – Teams.

 

Das sportliche Angebot umfasst:

  •  Vierkampf
  • 2000 m und 5000 m Geländelauf
  • Hindernislauf
  • Shorty Mannschaftswettbewerb
  • CSC Mannschaftswettbewerb
  • QSC

Vierkampf

  1. Gehorsamsübungen
  2. Vierkampf 1 = Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung und Platzübung mit abrufen. 
    Vierkampf 2 = Hier wird die Gehorsamsübung in der Freifolge gezeigt.

    Hinzu kommt noch die Stehübung mit abrufen.
  3. Hürdenlauf: Der Hürdenlauf hat eine Länge von 50 m mit drei offenen Hürden. Der Hundeführer läuft parallel zum Hund.
  4. Slalom: Beim Slalom muss das Mensch – Hund – Team gemeinsam einen 75 m langen Zickzack-Kurs  durchlaufen.
  5. Hindernislauf: Beim Hindernislauf laufen Hund und Mensch einen 75 m Parcours, auf dem der Hund acht verschiedene Hindernisse zu überwinden hat.

Voraussetzung für die Teilnahme an Turnieren ist die bestandene Begleithundeprüfung.


Geländelauf

Das Laufen durch Felder und Waldgebiete zusammen mit seinem Hund ist eine der schönsten Arten gemeinsam Sport zu betreiben. Der Geländelauf, eine eigenständige Disziplin des Turnierhundesports, bietet hierzu in besonderer Weise Möglichkeiten. Die Geländelaufgruppe versucht in erster Linie das Team Hund / Hundeführer in der bestmöglichen Form aufeinander abzustimmen. 

Trainiert werden kann im weiten Umfeld von Osterburg nicht nur die Kondition der Teams, sondern alles was man für ein stressfreies Laufen mit seinem Hund an Ausbildung braucht. Begegnungen mit Traktoren, Pferden, Wandergruppen, Autos und Spaziergängern mit ihren Hunden werden mit Gelassenheit begegnet.

Wichtig ist der Spaß an der Sache.


Rally Obedience

Diese relativ junge Sportart ist für Menschen und Hunde aller Altersgruppen geeignet. Ende der 1990er Jahre wandelte der Amerikaner Charles „Bud“ Kramer die Übungen des Grundgehorsams in eine sportlich attraktive und fröhliche Aktivität für Mensch und Hund um, indem er Elemente aus Obedience und Agility hinzufügte. Er nannte den neuen Hundesport „Rally Obedience“.

 

Seit 2000 gibt es Rally Obedience in Deutschland. In Rally Obedience (auch Rally-O genannt) absolviert das Hund-Mensch-Team einen Parcours von bis zu 24 Stationen, jede mit Anweisungen für die erforderliche Übung. Der Mensch soll beim Durchlaufen des Parcours viel mit seinem Hund kommunizieren und ihn motivieren - durch Hörzeichen, Handzeichen, Körpersprache, und eine ganze Menge Lob.

 

Da Rally Obedience insgesamt 78 unterschiedliche Übungen beinhaltet, die immer wieder anders zusammengestellt werden können, sind die Parcours für Hund und Mensch stets spannend und abwechselungsreich. Bei Turnieren besteht ein Parcours abhängig von der Leistungsklasse aus 15 – 24 Übungen und muss innerhalb 4 Minuten absolviert werden. Wahlweise für Hunde ab 8 Jahren wird ein Parcours bestehend aus 12 Übungen ohne Zeitbegrenzung durchlaufen.

 

Rally Obedience ist ein Hundesport, der leicht zu lernen ist und bei dem der Hund und sein Mensch viel Spaß haben, alle 4 bis 5 Meter eine neue Aufgabe gemeinsam zu meistern.


Dogdance

Was ist Dogdance?

 

Dogdance ist eine relativ junge Sportart, wo Hund und Mensch ein Tanzteam bilden. Sie kommt ursprünglich aus England und es werden auch Turniere und Wettkämpfe in dieser Sportart durchgeführt. Der Hund lernt spielerisch Tricks, die dann in Choreografien nach Musik auf Takt eingebaut werden, sodass letztendlich ein Tanz entsteht.

 

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es können Gruppentänze sowie auch Solotänze aufgeführt werden.

Dadurch, dass der Hund sich auf seinen menschlichen Tanzpartner konzentrieren muss, wird er geistig sehr gefordert. Der Hund wird ausgeglichener und lernt auch mit seinen mittanzenden Hunde/Menschenteams gut zu harmonieren.

 

Hier ist jeder Hund, jeden Alters, willkommen. Die einzige Voraussetzung : Der Hund sollte die Grundkommandos beherrschen. 


Hunderennen

Der Hund ist an sich ein Laufraubtier und schnelles, wie auch ausdauerndes Laufen ist ihm instinktiv vorgegeben. 

 

Gestartet wird in unterschiedlichen Alters- und Größenklassen auf Kurzdistanzen zwischen 50m und 400m. Trainiert wird auch hier im Team um die optimalen Ergebnisse zu erzielen.


Flyball

Flyball ist ein Teamsport und ein Spaß für Hund und Mensch. Diese ist aufgebaut wie ein Staffellauf. In einer Mannschaft sind vier Hunde, ihre Menschen und eine Person die den Ball an der Flyballbox nachlädt. Der erste Hund startet und läuft über vier Hürden zur Flyballbox. Diese wird durch Berührung der Pfote ausgelöst, so dass der Ball entnommen werden kann.

Der Rückweg besteht wieder aus den vier Hürden. Sobald der erste Hund wieder am Ende/Anfang ist, startet der zweite Hund. Bis alle Hunde sich einen Ball geholt haben.

Der Sport ist für klein und groß geeignet. Hund und Mensch sollten Spaß am Teamsport mitbringen.